Doris Gietl im Podcast »The Digital Drive«

Kein Smalltalk. Kein KI-Blabla. Sondern eine echte Expertin im Gespräch. Doris Gietl im Podcast »The Digital Drive« über echte Entlastung, gescheiterte KI-Projekte und den Unterschied zwischen reden und machen.

Wie bringt man jemandem Künstliche Intelligenz im Autohaus näher – ohne in leere Buzzwords abzudriften? Ganz einfach: Man setzt Doris Gietl vors Mikrofon.

In der neuen Folge des Podcasts »The Digital Drive« spricht Gastgeber Volker Tolksdorf mit Doris, Prokuristin bei der LDB Gruppe und eine der zentralen Köpfe hinter Carla – unserer KI-Agentin für den Autohausalltag. Oder wie viele sie auch nennen: das »Schweizer Taschenmesser« der LDB.

Vom Tuning-Schrauber zur KI-Expertin

Was Doris Gietl so besonders macht, ist nicht nur ihre Vielseitigkeit im Unternehmen – sondern ihr Weg dahin. In ihrer Jugend stand sie noch gerne mit dem Schraubenschlüssel am Golf 3, heute schraubt sie an unseren KI-Projekten, die echte Herausforderungen lösen sollen. Ohne Übertreibung, aber auch ohne Untertreibung. Und vor allem: ohne Luftschlösser.

Im Podcast erzählt sie, wie Carla entstanden ist, warum immer noch viele KI-Projekte scheitern und weshalb ein Projekt mit KI nicht bei der Technologie beginnt, sondern beim Menschen. Denn »KI funktioniert nicht im luftleeren Raum. Sie braucht Prozesse, Daten, Menschen – und ein Ziel.«

KI-Agent statt Bot: Was Carla wirklich kann

Anders als viele Tools, die nur an der Oberfläche kratzen, wurde Carla von Anfang an mit Blick auf reale Autohausprozesse entwickelt, berichtet Doris im Podcast. Als sogenannter KI-Agent ist Carla kein Chatbot mit hübscher Begrüßung – sondern eine digitale Kollegin, die echte Aufgaben übernimmt.

Doch was Carla besonders macht, ist nicht nur die Technik. Sondern die Art, wie sie eingeführt wird – mit Blick auf Mitarbeitende, Kunden und vorhandene Systeme. Und das hat auch viel mit Doris zu tun.

Warum viele KI-Projekte scheitern – und was LDB anders macht

Im Podcast geht es auch um die Stolpersteine in der Praxis: unrealistische Erwartungen, fehlende Ressourcen, mangelnde Klarheit über den Use Case. Doris bringt es auf den Punkt:

»Viele wollen einfach irgendwas mit KI machen – und wundern sich, dass es nicht funktioniert.«

Stattdessen plädiert sie für Pragmatismus, Prozessverstehen und enge Begleitung. Carla wurde nicht für Tech-Messen gebaut, sondern für den Autohaus-Alltag. Sie lernt, entwickelt sich weiter und wächst mit den Anforderungen – Stück für Stück. Mit einem klaren Ziel: nicht beeindrucken, sondern entlasten.

KI mit Haltung – und Humor

Was diesen Podcast besonders macht, ist nicht nur das Fachliche – sondern der Ton: ehrlich, direkt, sympathisch. Volker fragt, Doris antwortet – ohne Filter, ohne Floskeln. Und manchmal mit überraschenden Anekdoten: von selbstgebautem Soundtuning über Flexeinsätze am Luftfilterkasten bis hin zum Traum vom Bugatti.

Wer wissen will, warum Carla mehr ist als ein Bot, warum KI im Autohaus echte Entlastung bringen kann – und wie man technologische Innovationen ohne Marketing-Blabla erklärt –, sollte sich diese Folge nicht entgehen lassen.

Jetzt reinhören

Die Folge gibt’s überall, wo es Podcasts gibt:
https://podcasts.apple.com/us/podcast/ki-im-autohaus-warum-technik-allein-nicht-reicht-mit/id1711034898?i=1000724406697

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