
Stellen Sie sich folgende Situation vor: Ein Kunde ruft im Autohaus an, um einen Termin für den Räderwechsel zu vereinbaren. Kein Besetztzeichen. Keine Warteschleife. Kein »Moment bitte, ich verbinde Sie weiter«. Stattdessen wird der Anruf sofort entgegengenommen. Der Kunde nennt sein Anliegen, und wenige Sekunden später steht der Termin bereits im System und der Kunde bekommt eine Bestätigung inkl. Link via WhatsApp.
Was nach Zukunft klingt, ist längst Realität.
Mit KI-gestützten Systemen wie Carla können Autohäuser ihre telefonische Erreichbarkeit deutlich verbessern – gerade in Zeiten, in denen das Telefon im Minutentakt klingelt. Aber KI-Agenten können viel mehr.
Der Ablauf ist einfach: Carla nimmt Anrufe entgegen, versteht das Anliegen des Kunden und kann Terminwünsche direkt im System erfassen. Für Kunden fühlt sich das Gespräch weiterhin wie eine normale Terminvereinbarung an. Für das Autohaus bedeutet es weniger Stress am Empfang und eine deutlich bessere Planbarkeit im Tagesgeschäft.
Das Telefon bleibt der wichtigste Kanal
Interessanterweise hat die Digitalisierung die Rolle des Telefons bisher kaum verändert. Zwar bieten heute viele Autohäuser Online-Terminbuchungen an. Dennoch greifen Kunden weiterhin bevorzugt zum Hörer. Studien zeigen, dass rund drei Viertel aller Kunden das Telefon nutzen, wenn sie einen Werkstatttermin vereinbaren möchten – sei es für eine Inspektion, einen Fahrzeugcheck oder den saisonalen Räderwechsel.
Gerade in der Räderwechselzeit führt diese Gewohnheit jedoch zu einem bekannten Problem. Innerhalb weniger Wochen steigt das Anrufaufkommen deutlich an.
Genau hier kann künstliche Intelligenz eine entscheidende Rolle spielen.
Ein KI-System wie Carla kann parallel hunderte Gespräche annehmen, ohne dass zusätzliche Mitarbeitende benötigt werden. Anfragen werden sofort beantwortet, Terminwünsche erfasst und bei Bedarf Rückrufe organisiert.
Während Carla sich um eingehende Anrufe kümmert, können sich Serviceberater auf Beratung, Fahrzeugannahme und Kunden vor Ort konzentrieren – also auf die Aufgaben, bei denen persönliche Gespräche wirklich wichtig sind.
Kommunikation wird kanalübergreifend
Parallel erweitert sich auch die Art der Kommunikation mit Kunden. Neben der telefonischen Terminvereinbarung kann Carla beispielsweise auch über WhatsApp mit Kunden kommunizieren. Damit steht einer der beliebtesten Messenger-Kanäle ebenfalls für Terminabsprachen oder Serviceanfragen zur Verfügung.
Kunden können ihre Anliegen so jederzeit stellen – unabhängig von Öffnungszeiten oder Warteschleifen. Termine werden automatisch im System hinterlegt, und das Autohaus bleibt rund um die Uhr erreichbar.
Entlastung in der Hochsaison
Gerade während der Räderwechsel-Saison zeigt sich der Nutzen solcher Lösungen besonders deutlich. Wenn das Telefon ununterbrochen klingelt und Werkstatttermine schnell vergeben werden müssen, entscheidet eine funktionierende Kommunikation oft darüber, ob Kunden zufrieden bleiben oder frustriert auflegen.
KI kann hier helfen, den Druck aus der Situation zu nehmen. Nicht als Ersatz für Mitarbeitende, sondern als Unterstützung im Hintergrund.
Denn während das Team sich um Fahrzeuge und Kunden vor Ort kümmert, sorgt Carla dafür, dass kein Anruf unbeantwortet bleibt – und der nächste Räderwechseltermin schon längst im Kalender steht
Kontaktieren Sie unsere Automotiven Experten Doris Gietl und Christoph Heßler für eine individuelle Beratung – und machen Sie Ihr Autohaus fit für den Räderwechsel.