Verkaufen Sie auch schon Autos auf Facebook?

Verkaufen Sie schon Fahrzeuge über Facebook?

Über Facebook & Instagram erreichen Unternehmen in Deutschland mittlerweile 35 Mio. aktive Nutzer. Hier schlummern also jede Menge potenzielle Kunden, die Autohäuser erreichen können. Doch weniger als 5 Prozent der deutschen Autohäuser schalten regelmäßig Facebook-Werbeanzeigen und noch weniger bieten ihren aktuellen Fahrzeugbestand über Facebook Marketplace an.

In unserem digitalen Zeitalter entdecken Kunden Autos anders als in der Vergangenheit – und sie informieren sich anders. Mehr als 90 Prozent aller Autokäufer suchen im Internet neue Fahrzeugmodelle, Angebote oder Preise, lange bevor sie überhaupt daran denken, einen Händler aufzusuchen.

Die Automobilbranche tat sich lange schwer mit dem Vertriebskanal Internet. Doch nicht erst seit der Corona-Krise haben viele Autohäuser erkannt, wie wichtig Facebook und Co. für Marketing und die Leadgenerierung geworden sind. Digitale Kanäle und damit auch digitales Marketing werden so immer wichtiger. Facebook und auch Amazon bieten immer mehr Möglichkeiten, Fahrzeuge über Ihre Plattformen anzubieten und zu verkaufen. Sie werden damit direkte Konkurrenten zu den bestehenden Fahrzeug-Plattformen.

Facebook beispielsweise will zu einem großen Player im deutschen Gebrauchtwagenmarkt werden und zwar über seine Rubrik »Marketplace«. Attraktiv ist das Angebot nicht nur, weil es – zumindest momentan – die Betriebe nichts kostet, sondern weil Facebook-Nutzer jeden Tag durch hunderte von Anzeigen in ihrem Facebook-Feed wischen. Ein Handelsexperte bescheinigt dem Marketplace enormes Potenzial für den Gebrauchtwagenmarkt. Für Händler birgt Facebook Marketplace die Chance, mehr Kunden zu erreichen und auch außerhalb seines normalen Kundenstamm Leads zu generieren und dabei Kosten zu sparen.

Millionen an Menschen suchen tagtäglich auf Facebook Marketplace nach einem Fahrzeug. Autohändler können nun Kleinanzeigen für Gebrauchtwagen auf Marketplace veröffentlichen, um Interessenten dort zu erreichen, wo sie bereits suchen – und so der Konkurrenz einen Schritt voraus zu sein. Der Facebook Marketplace bietet Autohändlern so die Möglichkeit, zusätzliche Zielgruppen für ihr Gebrauchtwagen-Inventar zu erreichen und qualifizierte Leads zu generieren.

Der Erfolg von Facebook als Vertriebskanal lässt sich jedoch nicht nur über verkaufte Fahrzeuge messen, da User nicht unbedingt mit einer klaren Kaufabsicht auf Facebook unterwegs sind, sondern erst zum Kauf angeregt werden wollen und können. Autohäuser können Facebook und Instagram daher nutzen, um dem Kunden an verschiedenen Stellen entlang der Customer Journey Inspiration zum Kauf zu bieten. Zahlreiche Kfz-Betriebe haben die Vorteile von Facebook als Marketingplattform längst erkannt und sind aktiv auf Facebook unterwegs, haben aber nie Werbung geschaltet. Dabei gibt es zahlreiche Gründe, warum gerade Autohäuser nicht auf Facebook-Werbung verzichten sollten.

Mit den Automotive Inventory Ads beispielsweise können Autohändlern ihren gesamten Fahrzeugkatalog in das Werbesystem von Facebook zu laden. Anstatt für jedes einzelne Fahrzeug eine Werbeanzeige zu erstellen, werden bei Automotive Inventory Ads Anzeigen automatisch erstellt. Anhand von Daten wie der Fahrzeugmarke, dem Modell oder dem Baujahr werden diese Anzeigen dann entsprechenden Zielgruppen auf Facebook ausgespielt. Jede Anzeige führt zu einem individuellen Ziel. Dabei kann es sich um eine Detailseite zum Fahrzeug handeln, auf der der Interessent mehr erfahren kann oder ein Formular zur Terminvereinbarung mit dem Händler.

Facebook ist also nicht nur ein großes soziales Netzwerk, sondern wird auch immer wichtiger, wenn es um Werbung und Lead-Generierung geht. Mehr und mehr Autohäuser schalten gezielt Facebook-Werbung, um ihre Reichweite zu vergrößern und neue Kundengruppen zu erreichen.

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